
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung
Episodes

Fremde aufnehmen – oder von der Schwelle weisen. Antworten auf die Migrationsfrage im Mittelalter
Das Mittelalter war wie alle Zeiten der Geschichte von vielfältigen Arten und Reichweiten der Migration geprägt. Gewiss lassen sich aus dem Umgang mit ihnen keine praktischen Lösungen für heutige Konflikte über die Einwanderung aus anderen Ländern und Kulturen ableiten; eine historische Analyse zeigt aber, dass und wie eine andere Einstellung zur Migrationsfrage zu größerer Gelassenh

Neid und Wettstreit – Künstler zwischen Konflikt und Kollaboration
Warum stellten die Künstler aus Renaissance und Barock sich so oft als Zielscheibe des Neides dar? In ihrem Buch „Neid“ hinterfragt die Kunsthistorikerin Dr. Jana Graul (Universität Hamburg) die geläufige Idee, sie seien dem Laster besonders verfallen gewesen und legt die rhetorischen Strategien ihrer Neidklagen offen. Im Gespräch mit Kunsthistoriker Prof. Dr. Wolf-Dietrich Löhr (Uni

Wie präsentieren sich die Repräsentanten? Neue Formen der politischen Ansprache und Fürsprache
Die demokratische Gesellschaft befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Wandels der Orte und Medien des Sozialen. Begegnungen und Kooperationen, aber auch Auseinandersetzungen und Konflikte finden immer häufiger in neuen technisch-medialen Kontexten statt. Dabei verändern sich auch die traditionellen Formen politischer Repräsentation. Politikerinnen und Politiker nutzen ne

Ressourcenkonflikte lösen!
Salon Sophie Charlotte. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der damit verbundenen Ressourcenknappheit können und werden Konflikte und Spannungen entstehen. Lokal wie global werden wir mit drängenden Fragen, etwa nach der Ernährungsgerechtigkeit und der nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen, konfrontiert sein. Welche Konfliktlösungsstrategien sind erforderlich, um diesen Fragen

„Wolle die Wandlung“. Rainer Maria Rilkes „Sonette an Orpheus“ aus dem Archiv
Immer wollte Rilke sich wandeln, die Metamorphose war sein Lebensthema, er gestaltete sie in seiner Literatur. Zurückgezogen im abgelegenen Chateau de Muzot schrieb er im Februar und März 1922 den größten Teil der „Sonette an Orpheus“. Die insgesamt 55 Sonette, in denen Rilke den Orpheus-Mythos aufgreift, verwandelt und neu deutet, prägen mit ihrer Poetik das Spätwerk des Dichters. Ausgehend von R

„Gewiß, ich bin sehr happy: Doch glücklich bin ich nicht.“ Mascha Kaléko zwischen Ländern, Sprachen und Künsten
Die Lyrikerin Mascha Kaléko war ein Star im Berlin der frühen 30er Jahre - bis ihre Bücher als „Asphaltliteratur“ von den Nazis verboten und sie als Jüdin verfolgt wurde. Es war nicht ihre erste Flucht, die Kaléko 1938 in die USA antrat; ihr ganzes Leben war von Sprach- und Kulturwechseln geprägt - und von Literatur und Musik. Über das Zusammenspiel von diesen Künsten in Kalékos Leben, über die mu

Heidegger liest und wird gelesen
Martin Heidegger las meist mit dem Stift in der Hand. Glücklicherweise! Erlaubt uns dies doch, seine Denkarbeit anhand von Spuren in Texten anderer nachzuvollziehen. Als der Philosoph 1970 seine Papiere – auf eine Empfehlung von Hannah Arendt – dem Deutschen Literaturarchiv übergab, blieb der größte Teil seiner Handbibliothek in Freiburg, weil sie für die Erarbeitung der Gesamtausgabe seiner Werke

Gastfreundschaft und / als Konflikttransformation: Philemon und Baucis neu gelesen
Reich an Konflikten, bieten Ovids „Metamorphosen“ eine Reihe von Anknüpfungspunkten für das Jahresthema der BBAW für die Jahre 2025 und 2026, „Konflikte lösen!“: Der Mythos von Philemon und Baucis dient als Aufhänger für ein Gespräch über Gastfreundschaft als Strategie zur Konflikttransformation. Vielfach als berührende Geschichte unerschütterlicher Verbundenheit des alternden Paares gel

Metamorphosen am Himmel
Das Universum begann im Urknall. Am Anfang war nichts da - alles musste erst geschaffen werden. Das geschah in einer Reihe von Phasenübergängen, die jeweils den Zustand des Universums dramatisch veränderten. Wie ein See bei Kälte einfriert, macht auch der Kosmos derartige Metamorphosen mit. Die Geschichte geht kontinuierlich weiter, als Teil der kosmischen Evolution. Besonders eindrucksvoll kann m

Metamorphosen des Ruhrgebiets, 1850–2024
Der Vortrag des Historikers Stefan Berger (Ruhr-Universität Bochum) beschäftigt sich mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet seit dem 19. Jahrhundert. Wie entwickelte sich die Region innerhalb von wenigen Jahrzehnten zum wichtigsten schwerindustriellen Zentrum des Deutschen Reiches vor 1914? Wie wurde es zum Ort sozialer Revolution und nationaler Solidarität in der Weimarer Republik, wie zur

Die Benin-Bronzen und der Sklavenhandel – ein vergessenes Kapitel deutscher Exportwirtschaft
Die Verbindung Deutschlands zu den Benin Bronzen geht weit über die Restitutionsimpulse in jüngster Zeit zurück. Seit dem Spätmittelalter versorgten deutsche Händler die im Seehandel mit Afrika agierenden Nationen mit Metallen, wobei sich die Verbindung deutscher Rohstoffe zu den Benin-Bronzen noch heute mit geochemischen Methoden nachweisen lässt. Ab dem 16. Jahrhundert dominierten dab

Mittelalterliche Königstöchter im fremden Land
Migration als Chance, ein anderer Mensch zu werden: In dynastisch verfassten Herrschaften war die Verheiratung von königlichen Töchtern und Schwestern in fremde Länder eine übliche Praxis. Diese diente verschiedenen politischen Zielen, aber obwohl die Instrumentalisierung der Frauen unbestreitbar ist, fand sie bei ihnen selbst im Allgemeinen Akzeptanz. Die Heiratsmigrantinnen wa

Sprachmetamorphose: Herkunftssprachen und Strukturwandel
Sprachen sind immer im Fluss. Das Verständnis der Faktoren, die zu bedeutenden Veränderungen in der Sprache führen, steht im Mittelpunkt zahlreicher Forschungsarbeiten in der Sprachwissenschaft. Wir werden uns dieser Frage nähern, indem wir Herkunftssprachen betrachten. Bei einer Herkunftssprache handelt es sich um eine Sprache, die von ihren Sprechern als Kinder zu Hause erworben wird

Carmen Perpetuum: Ovids ununterbrochene Metamorphosen
Ovids „Metamorphosen“ zählen zu den bekanntesten Werken der Weltliteratur und zugleich zu den rätselhaftesten. Es ist keine durchgängige Heldenerzählung, die das Publikum seit zweitausend Jahren in ihren Bann zieht, sondern Geschichte auf Geschichte in sich immer neu entwickelnden Verflechtungen, mit wechselnden Perspektiven und komplexen, mehrsträngigen Strukturen. Auch der Autor

(Bildungs)gesellschaften im Wandel
Bildung ist von immenser Bedeutung für eine stabile Demokratie. Wie steht es um unsere Bildung in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft? Wie kann in Zeiten des Umbruchs und der Krisen die Aus- und Weiterbildung eines jeden Einzelnen gelingen? Ungleiche Bildungschancen verschärfen das Problem: Soziale Herkunft oder Migrationshintergrund bestimmen eine Bildungsbiographie erheblich – of

Was bleibet aber, stiften die Dichter?
Literatur verwandelt, Literatur erzählt vom Wandel, Literatur hält aber auch allem Wandel stand. Ovids „Metamorphosen“ zählen zu den bedeutendsten Werken der Literaturgeschichte. Kafkas Erzählung von der Verwandlung Gregor Samsas in ein ungeheures Ungeziefer ebenso. Die Schauspielerin Corinna Kirchhoff begibt sich mit Akademiemitglied Helmut Schwarz und Akademiepräsident Christoph Marksch

Metamorphose von Demokratien
Demokratien können ohne dramatischen Bruch als Folge immanenter Prozesse ihr Wesen verändern. Das kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Schweigende Mehrheiten mögen sich gegen die wahrgenommene Dominanz von konstitutionellen Beschränkungen erheben. Dann werden beispielsweise Verfassungsgerichte und der Minderheitenschutz ausgehebelt. Minderheiten können aber auch minderhei

Wann ist etwas nicht mehr, was es mal war? Konservativ sein in Zeiten des Wandels
Was kann es bedeuten, heute konservativ zu sein? Wie lässt sich aus konservativer Sicht auf gesellschaftliche Erneuerungen blicken? Wann wird aus dem Wunsch nach Bewahren eine Blockade? Wie kann ein neues „Wir“ gelingen, das Tradition und Offenheit verbindet? Und welche Orientierung können Bekenntnisse zu Religion, Familie und Heimat dabei noch geben? Düzen Tekkal (Autorin und Journalistin), C

Was ist eine Metamorphose? Zur Elastizität eines Begriffs
Während die Metamorphose in der Zoologie sehr eng und klar definiert ist als „Umwandlung der Larvenform zum Adultstadium, dem geschlechtsreifen, erwachsenen Tier“, weckt sie in den Geisteswissenschaften eine Fülle von Assoziationen. Diese produktive Spannung der Metamorphose, ihre Präzision ebenso wie ihre Elastizität, ihr ungemeines Potential, ihre Grenzen und Entgrenzungen diskutieren die Bio

Gestaltwechsel einer Akademie
Eröffnung des Salon Sophie Charlotte 2025 durch Christoph Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW).
Beim Salon Sophie Charlotte am 18. Januar 2025 drehte sich alles um Metamorphosen: In der Natur. Aber auch in der wissenschaftlichen, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Welt. Der Dichter Ovid schrieb einst: „Keines bleibt in de

Von Penig bis Istanbul: Hinterlassenschaften der Lyrikerin Barbara Köhler
gesichtet von Marie Luise Knott und Jan Bürger (Deutsches Literaturarchiv).
Die im sächsischen Penig aufgewachsene Barbara Köhler starb Anfang 2021 in Mülheim an der Ruhr. Da war sie gerade mal 61 Jahre alt. Seitdem mehren sich die Stimmen, die sie für eine der wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen ihrer Generation halten. Ihren Nachlass hat Köhler dem DLA vermacht: Er wirft Licht auf die

Was man vor der Wendezeit über den Kanon dachte: ein Koffer von Kulturminister Hoffmann
Kürzlich wurde ein Konvolut von Briefen an Hans-Joachim Hoffmann (1929–1994), den damaligen Kulturminister der DDR, erworben. 1983 hatte Hoffmann Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen um Auskunft über ihre Lektüre gebeten. In 289 Antwortschreiben berichteten Offiziere der NVA, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärzte, Kulturschaffende u. v .a. über Bücher, die sie

Deutsch-französische Freundschaften: Doderer, Yourcenar und Cocteau im Familien-Archiv Wiemer-Boudot-Lamotte
Nikola Herweg (Deutsches Literaturarchiv Marbach) im Gespräch mit Emmanuel Wiemer. Eröffnung von Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach.
Der Verlagslektor Horst E. Wiemer arbeitete von 1936 bis 1977 im Verlag C.H. Beck und gilt als Entdecker des Romanciers Heimito von Doderer. Wiemers spätere Frau Madeleine Boudot-Lamotte wiederum war von 1938 bis 1944 bei Gallimard in

Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
In zwei Positionen und im gemeinsamen Gespräch wird die ebenso paradoxe wie populäre Zwillingsformel von der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen auf ihren Ursprung in der Kunst und deren Geschichte zurückgeführt. Sie wird auf ihr Potential hin befragt, unterschiedliche gleichzeitige Erfahrungen und Phänomene in ihrer konfliktuellen Wechselwirkung zu beschreiben, ohne dabei die Geschichte

Zeit und Rituale
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeit_und_rituale?nav_id=11676

Bild und Zeit
Bei der Betrachtung von Bildern wird dem Faktor Zeit meist keine besondere Bedeutung beigemessen. Anders als bei einem Text scheint beim Bild alles auf den ersten Blick gegenwärtig zu sein. Tatsächlich aber sind in Bildern verschiedene Zeitebenen miteinander verschränkt – so z.B. die Zeitspanne, die man vor dem Werk verbringt, die im Bild dargestellte Zeitlichkeit oder die Alterung des Bildtr

The Antikythera Mechanism: An Ancient Astronomical Clock
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/the_antikythera_mechanism_an_ancient_astronomical_clock?nav_id=11674

Modern Times: Astronomical Public Clocks and Their Decorations in Europe
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_astronomical_public_clocks

Bedenkzeit – Nachspielzeit – Zeitnot. Laut nachgedacht über Zeit im Sport
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc2024_zeit_im_sport

Zeitdimensionen im Universum und astronomische Kalenderanpassungen – Einblicke in die Astrophysik
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_zeitdimensionen

Corona und (k)ein Ende? Rückblick auf eine bewegte Zeit
Etwas mehr als vier Jahre sind vergangen, seitdem die deutsche Öffentlichkeit erstmals von einem Virus hörte, das sich rasant auszubreiten begann. Im Januar 2020 gab es den ersten bestätigten Covid-19-Fall in Deutschland. Was danach passierte, ist bekannt: Infektionswellen, überfüllte Krankenhäuser, Abstands- und Hygieneregeln, Lockdowns…. Wie blicken wir heute auf diese Zeit, die – überlagert

Die Zukunft der Arbeit
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_die_zukunft_der_arbeit

Gesellschaftliche Arbeitsteilung in der multiplen Krise
Nicht nur die Krise multipliziert sich – von Migrationskrisen über Pandemien bis hin zu neuen kriegerischen Auseinandersetzungen; von Frontstellungen zwischen demokratischen und autokratischen Regimen mit ihren ökonomischen, energiepolitischen oder geostrategischen Folgen bis hin zur Generationenaufgabe der Bewältigung des Klimawandels. Auch die gesellschaftlichen Perspektiven auf diese Krise

Kulturgüter im Zeithorizont des Digitalen
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_kulturgueter_im_zeithorizont_des_digitalen

Die Zeit, in der wir leben
Die Autorin Julia Franck (Thomas Mann Fellow 2024), der Soziologe Steffen Mau (Akademiemitglied, Humboldt-Universität zu Berlin) und der Politiker Wolfgang Schmidt (Chef des Bundeskanzleramts) sprechen mit Moderatorin Shelly Kupferberg (rbb Kultur, Deutschlandfunk Kultur) über die Gesellschaft der Gegenwart und ihre aktuellen Herausforderungen. Welche Triggerpunkte gibt es innerha

Wie viel Zeit haben wir noch? Klima und die Folgen
Die Zeit drängt. Schon jetzt sind große Teile der Erde durch den Klimawandel unwiederbringlich zerstört, leiden die Menschen unter seinen zerstörerischen Folgen. Bleibt noch Zeit, um die Katastrophe abzuwenden?
Darüber, wie sich die Menschheit dieser großen globalen Herausforderung stellen muss, sprechen der Ökonom Ottmar Edenhofer (Akademiemitglied, Potsdam-Institut für Klimafolg

Zeit und Wissenschaft
Warum beschäftigt sich eine Akademie der Wissenschaften mit dem Thema Zeit? Was bedeutet Zeit in den Wissenschaften? Wie ist die Forschung der Akademiemitglieder von Zeit geprägt? Die kurzen Impulse neuer Akademiemitglieder aus verschiedenen Fachdisziplinen nähern sich unter der Leitfrage „Was hat das Thema Zeit mit meiner Forschung zu tun?“ dem Schwerpunkt des diesjährigen Salon S

Salonzeit
Eröffnung des Salon Sophie Charlotte 2024 durch Christoph Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Beim Salon Sophie Charlotte am 20. Januar 2024 befasste sich die Akademie gemeinsam mit prominenten Gästen mit der Frage nach der „Zeit“: Was ist Zeit und wie ist sie entstanden? Gibt es überhaupt „die Zeit“? Wie prägt Zeit unser Leben, unseren Allt

Alte Aufklärung ganz neu – libertine Literatur aus Deutschland
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bbaw_libertine_literatur_aus_deutschland

Bilder der Aufklärung | Marcel Beyer und Peter Geimer im Gespräch
Die Aufklärung gilt auch als Epoche einer Medienrevolution: Zeitschriften, Veröffentlichungen in den Volkssprachen und vor allem Bilder spielten eine zunehmend wichtige Rolle. Auch heute sind die Medien noch eng mit dem Gedanken der Aufklärung assoziiert und verlassen sich mehr denn je auf das Visuelle. Wie sehr sie unser Verständnis von Wirklichkeit prägen, wird deutlich, wenn sie uns Unvorstellb

Gekränkte Freiheit | Oliver Nachtwey im Gespräch mit Stephanie Rohde
Ein neuer Typus von Akteuren hat den öffentlichen Diskurs betreten: Menschen, die sich selbst als aufgeklärt beschreiben, stellen autoritäre Forderungen, die sie mit dem Verlangen nach individueller Freiheit begründen. Dieser Wunsch nach einer Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Zwängen und Solidarität ist einerseits die Reaktion auf ein oftmals nicht eingelöstes Versprechen der Moderne auf Selb

„Die Dialektik der Aufklärung“ neu gelesen
Wie kam es trotz der aufklärerischen Hinwendung zu Vernunft und Toleranz zum Faschismus des 20. Jahrhunderts? Diese Frage stellten sich die Philosophen und Sozialforscher Theodor W. Adorno und Max Horkheimer 1944 in ihrer „Dialektik der Aufklärung“. Sie kamen zu dem immer noch überraschenden Ergebnis: Nicht trotz, sondern wegen ihrer Betonung der Vernunft hatte die Aufklärung Entwicklungen begünst

Querdenker oder Selbstdenker: Demagogie und Populismus
Eigenständiges Denken gehört zu den grundlegenden Forderungen der Aufklärung. Aktuell rufen selbsternannte Querdenker dazu auf, unabhängig von etablierten Autoritäten über „alternative“ Erklärungen und Fakten nachzudenken. Wie lassen sich diese Positionen klar voneinander unterscheiden? Wo liegt die Grenze zwischen einer produktiven Selbständigkeit im Denken und einem generellen Skeptizismus mit

Überfordert? Die Gesellschaft, der Mensch, das Gehirn
Das menschliche Leben scheint immer komplexer zu werden. Neben den beständigen Anforderungen des Alltags, beanspruchen gesellschaftliche und politische Zusammenhänge unsere Aufmerksamkeit, die wir nur noch in Teilen erfassen können: Lokale und globale Krisen, soziale Ungerechtigkeit, politische Spaltung – weil es für diese Probleme keine einfachen Lösungen gibt, fühlen wir uns zuweilen überfordert

Fortschrittsverlust(e) | Andreas Reckwitz und Aleida Assmann
Epochen und Gesellschaften unterscheiden sich auch durch ihren Umgang mit existenziellem Verlust voneinander – dem Verlust von Leben, Identität oder körperlicher und seelischer Unversehrtheit. In modernen und insbesondere spätmodernen Gesellschaften mitsamt ihres Fortschrittsversprechens ist der Umgang mit Verlusten durch zusätzliche Besonderheiten gekennzeichnet. Welche Verluste sind angesichts d

Das ambivalente Erbe der Aufklärung
Die Bekämpfung von Unterdrückung, die Überwindung von Vorurteilen und die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse – das sind die Ziele der europäischen Aufklärung. Doch die Epoche der Aufklärung ist auch geprägt durch die gesteigerte koloniale Expansion, die Verwissenschaftlichung des Rassismus sowie die Idee von der grenzenlosen Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen. Die erste Erklärung der Mensch

Zur Zukunft des ‚Demokratischen Friedens‘
„Das Völkerrecht soll auf einen Föderalism freier Staaten gegründet sein“ – so lautet der zweite Definitivartikel aus Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“. Welche Logik und welches Bild der internationalen Politik verbirgt sich hinter Kants Vision? Und fällt der demokratische Frieden der Zeitenwende zum Opfer? Oder ist es möglich, die Kantischen Überlegungen auch angesichts des Krieges in der Ukrain

Was unterscheidet Aufklärung 2.0 von Aufklärung 1.0?
Aufklärung braucht qua Definition ein Update. Immer wieder. Aber wie kann dieses Update aussehen? Brauchen ursprünglich in Europa entstandene Werte in der globalen Welt ein Update? Fehlt der klassischen europäischen Aufklärung die Aufmerksamkeit für Natur und Umwelt? Wie bewahrt man die Aufklärung vor dem Umschlagen in eine Diktatur der Vernunft durch die, die sich für vernünftig halten?
Mit Impu

Aufklärung 2.0 – Eröffnung
Aufklärung über den Salon von Christoph Markschies (Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften). Eröffnung des Salon Sophie Charlotte 2023 im Leibniz-Saal.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc23_eroeffnung

Voices of Global Berlin: Big City Life
AGYA Principal Investigator Verena Lepper, Egyptology, Berlin, introduces the AGYA projects called “Global Berlin in the 21st Century” tackling Arab-German perspectives on transformations in Berlin, urban mobility, concepts of health and happiness, and innovative exhibition formats. She discusses life in international megacities with AGYA Co-President Mahmoud Abdel-Hafiez, Physics, Frankfurt a. M.

"Abends fiebert Ehrenfried mit Phantasien" - Tod und Todesnähe in Briefen und Schriften Schleiermachers
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sind Krankheit und Tod stetige Begleiter im Alltag. Spuren der alltäglichen Konfrontation und Reflexionen über einen guten und richtigen Umgang mit dieser Conditio humana finden sich in Schleiermachers Korrespondenz ebenso wie in seinen Tageskalendern und seinen Schriften. Wir erfahren über Diagnosen und Prognosen, Behandlungsmethoden und -mittel, lange Leidensgeschi

Der Leib des Künstlers
Andreas Beyer (Kunsthistoriker, Universität Basel, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Gerda Henkel Stiftung) und Fabian Goppelsröder (Philosoph, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) diskutieren über die Frage, wie bildende Künstler:innen ihren Körper mit ihrem Werk verbinden – ein Phänomen, das in der zeitgenössischen Kunst gleichsam zu deren eigentlichem Gegenstand geworde

Wilhelm von Humboldt: Leben und Forschen mit der Parkinson-Krankheit
In seinen letzten fünf Lebensjahren litt Wilhelm von Humboldt unter der Parkinson-Krankheit. Ebenso wie der Mediziner James Parkinson gehört er zu den ersten, die die Symptome der Krankheit präzise beschrieben haben. Humboldt führte seine Krankheit auf die Trauer über den Tod seiner Frau Caroline im Jahr 1829 zurück. Bei seinen Sprachforschungen schränkte ihn die Krankheit vor allem beim handschri

Krieg in der Ukraine – Aufwachen in einer neuen Realität?
Explosionen am frühen Morgen des 24. Februar 2022: Putins Angriffskrieg hat die Lebenswelten so vieler Ukrainer:innen verändert. Erfahrungen von Verlust und Zerstörung, Flucht und Widerstand beherrschen nun den Alltag in der Ukraine – und die Frage, wann dieser Krieg ein Ende finden wird. Auch in Deutschland haben sich nur wenige das Ausmaß der Auseinandersetzung mit Russland vorstellen können. Di

Digitaler Einstein
Vor hundert Jahren wurde Albert Einstein der Nobelpreis für Physik verliehen. Aus diesem Anlass hat die ETH Zürich ihren berühmtesten Alumnus digital zum Leben erweckt. Forschende um Informatikprofessor und Akademiemitglied Markus Gross (ETH Zürich) entwickelten zusammen mit dem ETH-Spin-off Animatico eine interaktive Plattform, in der Einstein als digitaler Zwilling über seine Jahre in Zürich erz

Tanz und Körper
Möchte man das Lebendige vermessen, dann stellt der Tanz ein spannendes Messinstrumentarium bereit. Der Tanz löst den Körper aus seinen alltäglichen, automatisierten Bewegungsabläufen heraus, stellt diese damit zugleich in Frage und versucht sich an neuen Bewegungsformen, die eine ganz eigene ästhetische Lebenserfahrung ermöglichen – in der Gruppe, aber auch alleine. Dabei kann dem Tanzen eine ges

Schaffen, verlieren, erhalten – vom Kulturverlust zum Kulturerhalt
Es klingt vielleicht Paradox, aber der Mensch ist die Ursache für Kulturverlust und Kulturerhalt gleichermaßen. Erst erschafft er sie, dann zerstört und verliert er sie, schließlich erhält er sie. Aber wer ist hier "der Mensch"? Wer ist in welchem Stadium der antreibende Akteur? Welche Motive liegen jeweils zugrunde? Und was hat das eigentlich alles mit unserem Leben zu tun? Es diskutieren: Lariss

Lesung: Die Literatur und das Leben
Bücher handeln vom Leben. Die Schauspielerinnen Corinna Kirchhoff und Alina Strähler entführen Sie gemeinsam mit Akademiemitglied Helmut Schwarz und Akademiepräsident Christoph Markschies in die Welt der Literatur, die voller Leben steckt, voller Lebenslust und Lebensleid.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_literatur

Planetar denken
Planetar denken heißt, die Erde als Planeten ernst nehmen. Das Leben auf unserem Planeten ist in Gefahr. Um gesellschaftlich-politisches Handeln verändern und Nachhaltigkeit leben zu können, bedarf es neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Denkanstöße. Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie (Justus-Liebig-Universität Gießen), die Biologin Katrin Böhning-Gaese (Vizepräsidentin der Leibniz-Gem

Leben im Angesicht des Todes
Zuversicht, Lebensangst, Lebensfreude, Verzweiflung, Mut, Trauer, Leid, Apathie – die Emotionen angesichts schwerer Erkrankungen sind groß und oft ambivalent. Welche Bedeutung bekommt das Leben im Angesicht des Todes für die Betroffenen? Welche ethischen Fragen stellen sich im Umgang mit schweren Diagnosen – und damit einhergehenden Entscheidungen über das Lebensende? Über diese Fragen und über da

Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg - Visionen und Wirklichkeit
Berlin blickt auf eine lange Tradition der medizinischen Forschung zurück, beginnend mit der „Berliner Schule der Medizin“, die unter anderem von Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow mitbegründet wurde. Aus ihr wurde die Gesundheitsregion Berlin- Brandenburg mit einer vielfältigen Forschungslandschaft, den Universitäten, der Charité und einer modernen Gesundheitswirtschaft. Ursula Nonnemacher

Station 43 mit Niklas Gerstner, Patrick Loibl, Hannes Weigel und Susanne Auffermann | Artificial Net
Bioengineering, Biocomputing und Künstliche Intelligenz sind die Schnittstellen aus Biologie und technischem Fortschritt und gehören zu den wichtigsten Forschungsgebieten der Zukunft. Die Installation verknüpft historische Erkenntnisse mit visionärem Fortschritt: ein „Artificial Net“. Konzipiert und umgesetzt von Niklas Gerstner, Patrick Loibl und Hannes Weigel unter der künstlerischen Leitung von

Klima, Krise, Kunst
Das Theater des Anthropozän hat es sich zur Aufgabe gemacht, den fundamentalen Konflikt von Mensch und Natur darzustellen, ihn als gesellschaftliche Herausforderung zur Diskussion zu stellen und im Spiel auszuhandeln. Funktion und Fragilität unserer Ökosphäre und die Konsequenzen menschlichen Handelns werden erleb- und fühlbar gemacht. Ein Ausweg aus der Klimakrise? Initiatorin Antje Boetius (Meer

Theater des Anthropozän: "Anthropos, Tyrann (Ödipus)"
In Thebens Umland herrscht Dürre, zugleich steigt der Meeresspiegel. Die Äcker erodieren, Hungersnöte kündigen sich an. Lange haben die Seher dem Volk Wohlstand durch Fortschritt versprochen – jetzt sollen sie gefälligst auch den Weg aus der Krise zeigen. Ein paar Opfer, ein wenig symbolischer Verzicht: Das sollte doch reichen, um weiterleben zu können wie bisher? Die Klimakatastrophe als lang vor

Christoph Markschies | Eröffnung im Leibniz-Saal
Der diesjährige Salon Sophie Charlotte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) fand erstmals nicht im Januar sondern im Mai statt. Das Motto: "Life is Life". Leitmotiv war also das Leben und das in seinen unterschiedlichen Facetten, wie Akademiepräsident Prof. Dr. Christoph Markschies in seiner Rede zur Eröffnung des Salons ausführt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie

Station 41 mit Stephanie Beetz und Birte Fähnrich | Citizen Science
Wie funktioniert der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der digitalen Welt und wie kann er noch besser gelingen? Einen Ansatz zur Partizipation bietet Citizen Science, eine Bewegung, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat und politisch stark gefördert wird. Hören Sie in einem Beitrag von Stephanie Beetz und Birte Fähnrich (BBAW), was es mit Citizen Science a

Station 39 mit Jutta Allmendinger und Jan Wetzel | Wellpappe, Watte und die Welt von morgen
Was wollen die Menschen in Deutschland den kommenden Generationen mitgeben? Was sollte bewahrt werden, wovon sollten sie sich trennen? Wie will man morgen arbeiten und leben? Wie steht es um Vertrauen und Solidarität? Soziologin und Akademiemitglied Jutta Allmendinger und Jan Wetzel vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung führen in ihre große Vermächtnis-Studie ein.
Den Originalbeitra

Station 37 mit Anja Pichl und Lilian Marx-Stölting | Organoide: Von der Vermessung des Lebendigen zur Herstellung maßgeschneiderter Mini-Organe?
Kann aus Stammzellen künftig Organersatz generiert werden? Was genau sind Organoide und wofür werden sie verwendet? Lassen Sie sich anhand eines rätselhaften Ausstellungsstückes im Audiobeitrag von Anja Pichl und Lilian Marx-Stölting (BBAW) über Organoide und mit ihnen verbundene wissenschaftliche und ethische Fragen informieren.
Ein Beitrag der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Gentechnologieber

Station 36 mit Isabella Hermann | Roboter in der Science-Fiction als Spiegel des Menschen
Roboter in Science-Fiction-Filmen ähneln uns Menschen und streben danach, immer noch menschlicher zu werden – zu „leben“. Aber warum eigentlich? Ganz einfach weil wir mit Hilfe von Filmrobotern menschliche Dramen nachspielen. Roboter in Filmen sagen uns deshalb wenig über den technischen Fortschritt oder die drängenden Herausforderungen zum Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, dafür a

Station 35 mit Dörte Schmidt und ihrem Forschungsteam | „dass es in beiden Zeitrichtungen zugleich komponiert wurde“: Bernd Alois Zimmermanns /Tratto/. Komposition für elektronische Klänge in Form einer choreographischen Studie
Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) hat sich immer wieder mit elektronischer Musik beschäftigt, am avanciertesten wohl in seiner Komposition /Tratto/. Darin geht es um die klanglichen Geheimnisse von Sinus-Tönen, aber auch um die Frage, ob man auf dem Tonband die Zeit schneller, langsamer und sogar rückwärts ablaufen lassen kann. Dazu und zur ausgestellten Junghans Labor-Stoppuhr hören Sie ein Audi

Station 34 mit Klaus Gerlach und René Sternke | Über die Höhen und Tiefen des Lebensweges
August Wilhelm Iffland räsoniert in einer entscheidenden Lebensphase über die Zusammenhänge von Lebenszeit, Lebenskraft, Beruf und materieller Entlohnung. Die angemessene Honorierung künstlerischer Leistungen betrachtet der Schauspieler und Theaterdirektor als eine Voraussetzung, den Kunstenthusiasmus und die Kunstflamme am Leben zu erhalten. Lauschen Sie Klaus Gerlach (BBAW) und René Sternke zum

Station 32 mit Tabea Nixdorff | „Fehler lesen“
Die Hörstationen der Studienstiftung werden von Alumnae aus der Förderung Künste bespielt: Tabea Nixdorff ist freischaffende Künstlerin, Autorin und Typografin. Sie studierte in Leipzig, Chicago und in Arnheim. Ihr Essay „Fehler lesen“ erschien 2019 bei Spector Books. Ihre Künstler:innenbücher sind international in Sammlungen vertreten, u.a. im MoMA und The Metropolitan Museum of Art, New York und

Station 29 mit Thomas Macho | Das Leben als Reise
Die Unvorstellbarkeit des Todes wird häufig durch Metaphern überbrückt. In Literatur, Kunst und Religion erscheint das Sterben als Abschied, der Tod als letzte Reise, die sorgfältig vorbereitet und durch Rituale oder Grabbeigaben begleitet werden muss. Das zeigt der Kulturwissenschaftler Thomas Macho (Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz in

Station 28 mit Hermann Parzinger | Mossul und kein Ende: Die intentionelle Zerstörung von Kulturerbe
Wir haben noch die Bilder vor Augen, wie Terroristen des IS mit Vorschlaghämmern assyrische Skulpturen im Museum von Mossul zerschlagen. Die bewusste Vernichtung von kulturellem Erbe zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Motivation und Auswirkung waren dabei jedoch sehr unterschiedlich, wie Archäologe und Akademiemitglied Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbe

Station 27 mit Selma Jahnke, Michael Rölcke und Pauline Thielert | Briefe aus dem Jenseits
Abschiedsbriefe von Sterbenden als ethische Richtlinien für die Lebenden – darüber sprechen Selma Jahnke, Michael Rölcke und Pauline Thielert (BBAW). Die Briefe von Frederike von Fischer an ihren Ehemann und ihre Schwester oder die Briefe zwischen Richard Otto Spazier und Ludwig Börne über das Gedenken an Jean Paul sind Abschiedsbriefe als memento mori und als Ansporn zu einem besseren Leben – ein

Station 26 mit Elisabeth Blumrich und Jan Bovensiepen | Nach der Pandemie: Eine Predigt Friedrich Schleiermachers in Zeiten der Cholera
Schleiermacher, als Dreißigjähriger berühmt geworden mit seinen „Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern”, hielt 1832 nach dem Ende der Cholera-Epidemie in Berlin eine Predigt von überraschender Aktualität. Er reflektiert die Pandemie-Erfahrung bezogen auf das Gemeinwohl, im Parcours symbolisiert durch die Gestaltung eines modernen Frauenkopfes. Wesentliche Gedanken der Pr

Station 25 mit Sabine Scho und Matthias Holtmann | The Origin of Values – Prolog
„The Origin of Values“ ist das Ergebnis der Recherchereisen, welche die fotografierende Dichterin und Villa Aurora-Alumna Sabine Scho und der Fotograf Matthias Holtmann in den vergangenen Jahren unternommen haben: Auf die Insel Vilm bei Rügen, ins Pantanal in Brasilien und die Nationalparks Südafrikas. Sie suchen an Orten ungestörter Natur danach, wie diese ökonomisiert wird durch das, was der Men

Station 24 mit Dietrich Stoyan | Was erzählen Punktmuster über Tiere und Pflanzen?
Wie lassen sich im Raum unregelmäßig verstreute Objekte in ihrem Verhältnis zueinander beschreiben? Man bestimmt ihre Orte und erhält sogenannte Punktmuster, die mit speziellen statistischen Verfahren analysiert werden. Erfahren Sie von Mathematiker und Akademiemitglied Dietrich Stoyan etwas über diese moderne Form der mathematischen Statistik – anhand der Nester von Seeschwalben auf künstlichen I

Auf ein akademisches Viertel mit Timo Strauch
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/auf_ein_akademisches_viertel_mit_timo_strauch?nav_id=9945

Station 23 mit Echo Ho | I Swear I Was Here
Mit „I Swear I was Here” hat die interdisziplinäre Künstlerin Echo Ho für den Garten der Akademie eine poetische Klanglandschaft geschaffen, in der die Leben an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten in Resonanz treten. Sie hören eine Komposition, die ungewöhnliche Instrumentalklänge mit polyphonen, elektronisch bearbeiteten Gesangselementen und Field Recordings aus Nepal und Japan sowie
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